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Hochsensibilität: Welcher Beruf passt zu mir? Artikelreihe Teil 2

Geschrieben von Nicole

Nicht nur, wenn du hochsensibel bist, wirst du dir diese Frage stellen sondern wahrscheinlich auch, wenn du es nicht bist.

Nur nicht so oft. Ich zumindest habe sie mir sehr oft gestellt. 38 Jahre lang. Bis ich endlich erkannte, dass ich ein „hochsensibler Scanner“ bin. Was das Ganze nicht unbedingt leichter für mich machte. Wenn du wissen willst, was ein „Scanner“ ist und wie du als hochsensibler Mensch genauso wie ich endlich deinen beruflichen Weg finden kannst, bist du hier richtig…

Hochsensible sind häufig gute Teamplayer. Brauchen aber auch ihren Rückzug...

Beginnen wir mal damit:

Ein „Scanner“…

Hm.

Schön.

Sehr aussagekräftig, das Wort.

Aber was zum Teufel meint es??!

Wenn du es nicht weißt, bekommst du jetzt exklusiv die Antwort:

Ein Scanner ist ein vielseitig interessierter Mensch,

der neue Erfahrungen liebt.

Grundsätzlich ist das keine schlechte Eigenschaft, doch im Berufsleben eher hinderlich.

Warum, fragst du?

Weil unsere Gesellschaft nicht die Vielseitigkeit liebt, sondern etwas anderes: Geradlinige Lebensläufe.

Menschen mit Umwegen, Brüchen, Pausen und Neuanfängen sind da nicht so gern gesehen.

Doch was passiert denjenigen, die in ihrem Leben mehr als nur eine Sache ausprobieren wollen oder alles gehen außer "gerade"?

Ich erzähle es dir:


Mein Leben als "Scanner"

Das erste Mal habe ich das Wort „Scanner“ vor zehn Jahren im Buch von Barbara Sher („Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste, was ich will, 2011“) gelesen.

Auf wundersame Weise fühlte ich mich sofort davon angesprochen, denn die Autorin beschrieb auf S. 119 ganz genau wie ich mich fühlte:

 

„Für einen Scanner besteht das Universum

aus tausend Kunstwerken,

und ein einziges Leben ist viel zu kurz,

um sie alle kennen zu lernen.“

 

Für mich damals eine spannende Erkenntnis, nur anfangen konnte ich damit wenig.

Eher herrschte beruflich gesehen ein Gefühl von „alleine auf weiter Flur sein“.

Frustrierende Sache, wenn man seinen Platz auch nach Jahren in der Gesellschaft einfach nicht findet, während alle um einen herum es tun.

Dabei war es ja nicht so, dass ich dauernd etwas anfing und wieder hinwarf, nein.

Ich absolvierte Ausbildung um Ausbildung

bis ich irgendwann einen regelrechten BAUCHLADEN

an Wissen anbieten konnte!

Nur „DAS RICHTIGE“ -

etwas, das ich dauerhaft ausüben konnte -

FAND ICH NICHT.

So sehr ich es mir auch wünschte und immer wieder aufs Neue probierte.

Jedes Mal lief es nach demselben Muster ab:

Ich fing etwas an, arbeitete mich intensiv ein, fühlte mich irgendwann unzufrieden und zog dann (für meine zufriedenen Arbeitgeber jedes Mal völlig unverständlich) weiter.

Immer in der Hoffnung, dass es das nächste Mal besser sein würde.

Doch „besser“ wurde es leider nie…!

So fristete ich mein unzufriedenes Dasein, bis ich irgendwann das Buch „Die Berufung für Hochsensible“ (2015)  von Luca Rohleder (www.HochsensiblePersonen.com) in die Finger bekam. Darin erkannte ich nicht nur, dass ich hochsensibel bin, sondern auch, dass viele Menschen, die hochsensibel sind ein ähnliches „Problem“ haben:

Sie häufen Wissen um Wissen an, arbeiten in verschiedensten Bereichen und würden sich am liebsten ständig fortbilden.

Ich kann dir gar nicht sagen, wie ERLEICHTERT ich war als ich das las.

Endlich gab es eine

ERKLÄRUNG für mein Verhalten!

Und: Ich war NICHT alleine!

Das war der Startschuss für eine intensive Beschäftigung mit dem Thema Hochsensibilität und Beruf.

Am Ende kam das heraus, was sich heute „meinweg-deinweg“ nennt und mein berufliches Herzensprojekt ist.

Doch halt, soweit sind wir noch nicht.

Zunächst möchte ich dir kurz noch einmal erklären was Hochsensibilität bedeutet:


Hochsensibilität: Definition

Wie schon in meinem Artikel „Hochsensibilität – was ist das?“ beschrieben, erklärt Wikipedia den Begriff folgendermaßen:

 

„Hochsensibilität (…) ist ein Phänomen,

bei dem Betroffene stärker als der Durchschnitt auf Reize reagieren,

diese viel eingehender wahrnehmen und verarbeiten.“

 

Das heißt, dass hochsensible Menschen oft schmerzempfindlicher sind, intensiver wahrnehmen und emotional verletzlicher sind als andere.

Dies liegt an ihrem deutlich empfindsameren Nervensystem, das nicht so gut mit einem Zuviel an äußeren oder inneren Reizen klarkommt.

Trotzdem (und das ist jetzt wichtig!) ist Hochsensibilität ist KEINE Krankheit, sondern schlicht und ergreifend ein Wesenszug – mit allen Vor- und Nachteilen wie bei jedem anderen Wesenszug auch.

Doch wie kann sich dieser hochsensible Wesenszug speziell im Beruf äußern?


Hochsensibilität im Beruf: Auswirkungen

Eines vorweg: Hochsensible wünschen sich – genauso wie jeder andere Mensch – einen passenden Beruf und ein glückliches, erfülltes Leben.

Für sie ist es jedoch noch wichtiger, in ihrem Tun einen Sinn zu erfahren, ihre individuellen Fähigkeiten auszuleben und dabei wertgeschätzt zu werden.

In unserer modernen Berufswelt zählt das aber immer weniger.

Stattdessen geht es um Schnelligkeit, Effizienz und Flexibilität.

Wer da nicht mithalten kann,

wird untergebügelt.

Oder fällt unangenehm auf.

Beides nicht erstrebenswert.

Wenn es im Beruf nicht passt, leiden Hochsensible deutlich mehr als andere.

Da ihre Sensibilität ausgeprägter ist, spüren sie auch das Gefühl von Unzufriedenheit intensiver.

Dies kann im schlimmsten Fall zu psychischen und physischen Krankheiten führen.

Trotzdem – und das gilt es immer wieder zu betonen! – ist nicht jeder hochsensible Mensch gleich.

Womit der eine vielleicht besser zurechtkommt,

tut sich der andere möglicherweise schwer!

Um dies zu vermeiden, ist es wichtig zu wissen, welche Rahmenbedingungen hochsensible Menschen verstärkt brauchen, um mit ihrer Arbeit glücklich zu sein.  

Auch ich habe mich (schon alleine wegen meinem eigenen beruflichen Hin und Her!) intensivst mit dieser Frage auseinander gesetzt.

Hochsensibel-Checkliste Beruf

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Im Blogartikel „Hochsensible - pures Gold in Beruf und Wirtschaft“ von Melanie Vogel und Janine de Penguern-Schott habe ich ein paar interessante Antworten gefunden:


Hochsensibilität im Beruf: Stärken

Hochsensible Menschen sind oft geschätzte Arbeitnehmer – sofern sie an der individuell für sie richtigen Stelle eingesetzt werden.

Zu den prägnantesten Stärken zählen (mehr oder weniger je nach Person unterschiedlich stark ausgeprägt):

  • Zuverlässigkeit und gewissenhaftes Arbeiten,
  • ausgeprägter Wille, Leistung zu erbringen und die Bereitschaft, sich dafür intensiv einzusetzen,
  • nuancenreiche Wahrnehmung,
  • Blick auf das „große Ganze“ (ohne dabei das Detail zu vergessen),
  • Kreativität,
  • Empathie,
  • Blick auf Wachstum und Vorankommen,
  • gute Teamfähigkeit mit ausgeprägtem Werteverständnis,
  • Fähigkeit zur Reflexion,
  • gute Intuition als natürliche Gabe,
  • Begeisterungsfähigkeit und
  • der ausgeprägte Drang, sich Wissen anzueignen.

Wer einen hochsensiblen Arbeitnehmer kennt oder selbst hochsensibel ist, wird mir bei dieser Auflistung zustimmen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Es ist SUPER, wenn du (und das gilt nicht nur für hochsensible Menschen sondern auch für alle anderen!) an der richtigen Stelle bist und entsprechend deiner Fähigkeiten eingesetzt wirst.

Bist du es jedoch NICHT, kann sich ganz schnell ein sehr belastender Zustand daraus entwickeln.

Ein persönliches Beispiel:

Vor einigen Jahren arbeitete ich als Vermittlerin für Pflegekräfte. Dabei kooperierte ich mit einer ausländischen Agentur, welche die Pflegekräfte im Heimatland auswählte und nach Deutschland versandte. Vieles lief gut und der telefonische Kontakt zu den deutschen Kunden war oft sehr herzlich.

Doch es gab auch einen Wehmutstropfen: Beim Ersteinsatz der Pflegekräfte ging des Öfteren leider etwas schief.

Das hieß: Manche Pflegekräfte reisten überraschenderweise erst gar nicht an oder verließen die Familie nach ein paar Tagen ohne Begründung wieder. Obwohl die ausländische Agentur und ich wirklich immer alles besten Gewissens organisiert hatten, entzog sich dieses unzuverlässige Verhalten unserem Einfluss.

Dazu kann ich nur sagen: Ich wünsche es niemanden, eine Familie anrufen zu müssen, bei der sich alle zur Ankunft der Pflegerin frei genommen haben und am Bahnhof plötzlich keine auftaucht.

Natürlich hatte ich deswegen (verständlicherweise!) sehr häufig mit wütenden Kunden zu tun. Irgendwann litt ich zu sehr darunter und gab diesen Job auf.

Warum ich das tat?

Weil ich ihn mit meinem persönlichen Werteempfinden

einfach nicht mehr vereinbaren konnte...!    

Ein anderer - coolerer und nicht so empfindlicher Mensch - hätte sich da vielleicht abgeschüttelt und einfach weiter seinen Job gemacht, ich weiß es nicht...

Die Autorin Silvia Harke führt in ihrem Buch „Hochsensibel ist mehr als zartbesaitet“ (2016, S. 99) auf jeden Fall Arbeitsbedingungen auf, die für Hochsensible negativ sind und sie blockieren:


Hochsensibilität im Beruf: Ungünstige Arbeitsbedingungen

Eines vorweg: Viele dieser Punkte sind auch für „normale“ Arbeitnehmer sicherlich nicht gerade förderlich.

Umso mehr sollten diese ebenfalls ihren Arbeitsplatz im Hinblick auf folgende Rahmenbedingungen prüfen:

 

  • (…) Druck und Kontrolle von „oben“
  • die starke Einschränkung von Kreativität und Flexibilität
  • zu wenig positives Feedback von Vorgesetzten und Chefs
  • unmenschliches geschäftliches Vorgehen aus wirtschaftlichen Zwängen und die Kollision mit eigenen Werten
  • Reizüberflutung in Großraumbüros
  • Keine zeitlichen oder räumlichen Rückzugsmöglichkeiten
  • Mobbing und soziale Kälte im Betriebsklima (…)

 

Zum Thema „soziale Kälte im Betriebsklima“ möchte ich dir gerne noch einmal eine persönliche Erfahrung schildern:

Als ich einmal ein Vorstellungsgespräch in einem Betrieb hatte, fühlte ich schon beim Betreten der Räumlichkeiten eine undefinierbare Schwere.

Auch die Mitarbeiter auf den Gängen wirkten eher bedrückt und teilnahmslos.

Das Vorstellungsgespräch selbst hingegen lief ziemlich gut, den Job hätte ich ohne Probleme haben können.

Freundlicherweise brachte mich die Personalchefin am Ende sogar noch zu meinem Auto.

Als wir dort standen und uns verabschiedeten, lag mir noch die Frage nach dem Betriebsklima auf der Zunge.

Also stellte ich sie und betonte, dass mir das sehr wichtig sei.

Plötzlich fiel das freundliche Gesicht der Personalerin wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

Sie seufzte:

 

„Frau Zeitler, es tut mir wirklich leid, aber ich kann Sie einfach nicht länger anlügen.

Fangen Sie bitte nicht hier an – ich selbst fühle mich leider sehr unwohl in dieser Firma

und schaue mich schon seit einiger Zeit nach etwas anderem um…!“

 

Mein verblüfftes Gesicht kannst du dir vorstellen.

Selbsterklärend, dass ich den Job in diesem Betrieb NICHT annahm…!

Die Quintessenz: Höre unbedingt auch auf dein Bauchgefühl bei der Auswahl einer neuen Stelle!

Natürlich gibt es nicht nur ÄUSSERE berufliche Rahmenbedingungen, die für hochsensible Menschen ungünstig sind.

Es können auch die EIGENEN Schwächen sein…

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Hochsensibilität im Beruf: Schwächen

Im Blogartikel „Hochsensibilität im Beruf: Wie damit umgehen?“ werden häufig verbreitete „Schattenseiten der Hochsensibilität“ aufgeführt (doch auch hier gilt wieder: Bitte KEINE pauschale Annahme, dass JEDER hochsensible Mensch so ist!):

 

 „Hochsensible...

  • sind stressanfälliger.
  • fühlen sich schnell überfordert.
  • neigen zu Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten.
  • fällt es schwer, sich abzugrenzen.
  • sind schreckhaft, neigen zu übersteigerten Reaktionen.
  • sind schneller gereizt und haben daher auch ein hohes Rückzugsbedürfnis.“

 

Genauer beschreibt die Autorin Ulrike Hensel in ihrem Buch „Mit viel Feingefühl. Hochsensibilität verstehen und wertschätzen“ (2013) bestimmte „Lernaufgaben“, die empfindsame Menschen oft für ihr (berufliches) Leben haben:

  • Dem eigenen Perfektionsdrang nicht immer nachgeben und auch einmal Fehler akzeptieren - es lebt sich damit ein gutes Stückchen entspannter.
  • Die eigene Intuition als Gabe für berufliche Entscheidungen nutzen – diese aber einem abschließenden Realitäts-Check durch den Verstand unterziehen.
  • Nicht viele Projekte gleichzeitig angehen – sondern eines nach dem anderen abschließen.
  • Akzeptieren, dass nicht alles Leid der Welt durch das eigene Handeln beeinflussbar ist. Lieber im Kleinen seinen Teil für eine bessere Welt leisten.
  • Sich in andere einfühlen ohne die eigenen emotionalen Grenzen zu überschreiten.
  • Wissen ansammeln ja – aber dieses genauso konkret in der Praxis umsetzen.

Zuletzt bezieht sich Ulrike Hensel noch auf das für hochsensible Menschen oft typische übergeordnete Denken und beschreibt als „Lernaufgabe“ (S. 191):

 

„Bei allem Respekt vor der Komplexität der Dinge sich auch einmal

auf einen begrenzten Denkrahmen beschränken,

wissend, dass es eine willkürliche Reduktion ist.

Anerkennen, dass man trotz noch so vieler Überlegungen

den Lauf der Dinge nicht voraussehen kann,

dass manches Vorhaben einfach beherzt angegangen werden will.“

 

Doch was ist das Fazit aus all diesen Erkenntnissen?


Hochsensibilität im Beruf: Mein Fazit

Wenn du hochsensibel bist, hast du Stärken und Schwächen wie jeder andere Mensch.

Der Knackpunkt ist:

Du musst über sie BESCHEID wissen

und dein Arbeitsfeld entsprechend AUSWÄHLEN!

Wenn du in einem Umfeld tätig bist, das nicht deinem Wesen und deinen Fähigkeiten entspricht, wird es dich auf Dauer unglücklich machen.

Wenn du Pech hast, wirst du sogar krank, so wie es bei mir irgendwann geschehen ist.

Doch auch das ist gut und schlecht zugleich.

Schlecht, weil du dann erst einmal damit zu tun hast, wieder gesund zu werden.

Gut, weil es dich vielleicht endlich dazu ZWINGT,

dein Umfeld entsprechend deinem Wesen AKTIV ZU GESTALTEN

und dich dabei NICHT von dem,

was die GESELLSCHAFT als richtig oder falsch empfindet,

BEEINFLUSSEN zu lassen!

Nach langen Jahren der verzweifelten eigenen Suche kann ich dir auf jeden Fall abschließend folgende Tipps für ein erfolgreiches Berufsleben (basierend auf dem Blogartikel „7 Dinge, die hochsensible Menschen im Beruf brauchen“ von Ulrike Hensel, mymonk.de) geben:

  • Suche dir eine sinnvolle Tätigkeit, die deinem Werteempfinden entspricht.
  • Achte auf ein gutes kollegiales Miteinander und Betriebsklima.
  • Lasse (sofern möglich!) Ruhe und Aktivitätsphasen sich abwechseln.
  • Vermeide Großraumbüros (Gefahr der Reizüberflutung!)
  • Lieber Qualität als Quantität!
  • Suche dir ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld.
  • Schaffe dir immer wieder gestalterische Freiräume in deiner Arbeit.

Für mich persönlich kam irgendwann heraus, dass ich einen Wechsel zwischen Angestellten- und Selbständigen-Tätigkeit brauche, um ein dauerhaft zufriedener „hochsensibler Scanner“ zu sein.

Nur dann ist meinem Bedürfnis nach finanzieller Absicherung und gleichzeitig Vielseitigkeit, Kreativität, flexibler Zeiteinteilung und Sinn Genüge getan.

Auch arbeite ich nicht mehr Vollzeit, sondern „nur“ noch max. 30 Std. – um viel Zeit für mich und mein persönliches Umfeld zu haben.

Dafür nehme ich finanzielle Einbußen gerne in Kauf.

Solltest auch du ein Scanner sein, der in der Berufswelt (noch) nicht zurechtkommt, dann schau dir am besten dieses Video an, um dich zu motivieren:

Trägst du dich jetzt mit dem Gedanken, dich selbständig zu machen und willst wissen, wie es einer anderen Hochsensiblen dabei ging, empfehle ich dir das Buch „Hochsensibilität und die berufliche Selbständigkeit“ (2017) von Sandra Tissot. Genauso dieses Interview mit ihr, in dem sie beschreibt, welche Fragen man sich stellen sollte, wenn man eine Selbständigkeit in Erwägung zieht.

So, nun sind wir am Ende unseres Artikels angekommen.

Egal, ob du hochsensibel bist oder nicht:

Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du deinen Weg machst und gut auf dich und deine Bedürfnisse achtest.

Was wichtig ist:

Habe bitte den Mut, etwas zu BEENDEN,

wenn du dich dauerhaft UNGLÜCKLICH fühlst!

Denn wie heißt es doch so schön:

„Wenn sich ein Türchen schließt, öffnet sich immer ein anderes…!“

Viel Erfolg!

Deine Nicole

P.S. Bist du ebenfalls ein hochsensibler Scanner oder hast Erfahrungen mit Hochsensibilität im Beruf gemacht? Lasse uns an deinen Erfahrungen teilhaben und kommentiere diesen Artikel!

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Über den Autor

Nicole

Nicole

Hi, mein Name ist Nicole,
ich bin Sozialpädagogin und Trainerin für Biografisches Arbeiten, was ich als meine persönliche berufliche Erfüllung bezeichne. Daneben gehe ich in die beste Schule überhaupt: Das Leben!

Kommentare (2)

  • Maria Ehrenberg

    Maria Ehrenberg

    16 November 2017 um 16:22 |
    Liebe Nicole,

    hochsensibel UND Scanner klingt nach einer herausfordernden Mischung. Ich selbst brauche auch unheimlich viel Abwechslung, das bunte vielseitige Leben UND eine ordentliche Portion Ruhe.

    Die richtigen Rahmenbedingungen können einen großen Unterschied machen für sensible Menschen im Berufsleben.
    Herzliche Grüße
    Maria

    antworten

    • Nicole

      Nicole

      17 November 2017 um 15:21 |
      Liebe Maria,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Du hast recht: hochsensibel UND Scanner ist in der Tat eine Herausforderung, besonders wenn man sich dessen nicht im Klaren ist. Es können Jahrzehnte vergehen, bis man für sich selbst erkennt, was man braucht, um sich in einem (oder mehreren Jobs parallel!) wohlzufühlen. Die Mischung, die du dir geschaffen hast, klingt für mich perfekt. Ich kann sie auch nur jedem (hochsensiblen) Scanner empfehlen. Liebe Grüße! Nicole

      antworten

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